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Präsenztraining

Die Frage, was der Begriff "Präsenz"
(aus dem Französischen "présence" = Anwesenheit, Gegenwart) in Bezug auf eine Person meint, ist eine sehr alte und kontrovers diskutierte. Ebenso der Begriff "Bühnenpräsenz".
Für meinen Teil ist eine Person präsent (ob in einer Bühnensituation oder anderswo)
  • wenn ich mich von ihr angesprochen, vielleicht sogar gefesselt fühle
  • wenn ich das Gefühl habe, selber wahrgenommen zu werden
  • wenn die Person für mich lesbar, nicht verschleiert, nicht hinter einer Maske oder vorgeschützten Haltung verschanzt, mit anderen Worten authentisch erscheint
  • wenn die Person agil und reaktionsbereit und gleichzeitig mit sich selbst verbunden wirkt
  • wenn ein gefühltes Potential für extreme Handlungen oder Äußerungen vorhanden ist, oder andersherum ausgedrückt, wenn die Person nicht in ihrer Freiheit beschränkt erscheint extreme Handlungen oder Äußerungen auszuführen

Diese Eindrücke entstehen aus dem Blick, der Körperhaltung, den Bewegungen sowie der Sprache und Stimme der Person.
In Übungen lassen sich die verschiedensten Situationen herstellen um konkret an Präsenz und Ausstrahlung zu arbeiten.
"Vor Menschen sprechen…"
Präsentationstraining | Rhetoriktraining

Die Wirksamkeit eines Vortrags hängt nicht allein von seinem Inhalt ab. Mindestens genauso entscheidend ist die Fähigkeit des Vortragenden, die Zuhörer mit seiner Botschaft zu erreichen. Dies wiederum hängt von vielerlei Faktoren ab, angefangen bei der basalen Notwendigkeit, einen Raum mit der Stimme zu durchdringen und verständlich zu artikulieren, über eine "sinnfassende" Vortragsweise (sinnvolle gedankliche Gliederung, Betonungen und Pausen) bis hin zu schwieriger greifbaren Attributen wie Charisma, Begeisterungsfähigkeit, Präsenz und Authentizität.
Die meisten dieser Faktoren sind tatsächlich "trainierbar", in Einzelsitzungen und insbesondere in der Gruppe. In jedem Fall wird jeder, der sich damit auseinandersetzt, an Sicherheit und Überzeugungskraft in seinen Vorträgen gewinnen.

Inhalte und Trainingsmethoden:

Ziele des Trainings ist es, mit den Teilnehmer*innen ein authentisches, sicheres und (bühnen-)präsentes Auftreten zu üben, sowie Vorträgen und Präsentationen eine zielführende und kraftvolle Dramaturgie zu geben.
Induktives Arbeiten: Authentizität ist sehr wichtig, daher verbietet es sich den Teilnehmer*innen Techniken oder Formen „überzustülpen“. Es gilt vielmehr den individuellen Stil und die Form von innen heraus, induktiv mit den Teilnehmer*innen zu erarbeiten.
Wichtigste Mittel sind Übungen für die Sensibilisierung für meist unbewusste innere und äußere Vorgänge, Reaktionen und Handlungen, und das Trainieren von Präsenz, Ausdruck und Stimme unter intensivem, differenziertem Feedback in wertschätzender Atmosphäre.

Meine Arbeit basiert auf den Erkenntnissen und Techniken von Lee Strasberg, Keith Johnstone, Paul Watzlawick, Marshall B. Rosenberg, Virginia Satir, Walter S. Bartussek, Wilhelm Reich u. a..

Aufbau eines Seminars:
1.
kurze Begrüßung und Eröffnung des Themas
2. Warm-up und Sensibilisierungsübungen zu Körper, Atem, Stimme und Raum
2. allgemeine Übungen zu (Bühnen-)Präsenz, Haltung, Stimme in der Gruppe

Bsp.: Übungen (z. B. Rollenspiele u.ä.) zu Themen wie:

  • Wie reagiert mein System darauf im Fokus zu stehen?
  • Wie reagiert mein System darauf unter Druck zu geraten?
  • Was steht mir im Wege, mich in der Vortragssituation „richtig wohl“ zu fühlen
  • Wie werde ich möglichst „sichtbar“, „spürbar“, konturiert für mein Publikum?
  • Wie wirken diese bewussten und unbewussten Reaktionen auf andere?
  • Wie kann ich sie beeinflussen?

3. individuelles Einzeltraining in Kleingruppen und im Plenum anhand (von den Teilnehmer*innen) mitgebrachter Vorträge/Präsentationen/Gesprächssituationen etc.
4. Abschluss: Sammeln und formulieren gewonnener Erkenntnisse, Beantwortung von Fragen